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Foto-Basics: winterliche Porträts

Wer denkt, tolle Porträts im Freien gelingen nur im Sommer, der täuscht sich. Gerade wenn es schneit, gelingen Porträts mit einem ganz besonderen Reiz. Und so geht’s!

Der erste Tipp lautet: Belichten Sie die Aufnahme unbedingt manuell, um zu vermeiden, dass die Kamera aus dem Weiß des Schnees ein unschönes Grau macht. Die Kamera wird nämlich im Automatikmodus versuchen, das strahlende Weiß des Schnees auszugleichen. Der Grund dafür: Das Gerät kann nicht unterscheiden, ob es sich um einen weißen Gegenstand vor der Linse handelt oder ob von der Umgebung übermäßig viel Licht ausgeht. Folglich wird der weiße Schnee durch die Automatik eher aussehen wie grauer Matsch. Dass der Schnee aber tatsächlich weiß abgebildet werden soll, wird die Automatik nicht berücksichtigen. Kameras haben eben nur ein “Auge” und kein Gehirn.

Stimmungsvolle Porträts im Winter

Stellen Sie die Blende beispielsweise auf f/4 und ISO auf 100 oder 200. So wird Ihr Model scharf abgebildet, während der Hintergrund schön weichgezeichnet wird. Achten Sie zudem darauf, dass der Fokus wie bei jedem Porträt auf den Augen des Models liegen sollte. Bei Schneefall können Sie die Schneeflocken besonders schön in Ihrer Aufnahme integrieren, indem Sie die Blende öffnen und die Verschlusszeit verkürzen. Doch geben Sie Acht vor zu viel Nässe auf den elektronischen Geräten. Auch Schnee kann einen enormen Schaden anrichten.

Heiße Tipps gegen Kälte

Haben Sie unbedingt eine Decke oder eine Kanne Tee im Gepäck, sodass sich alle Beteiligten zwischendurch aufwärmen können. Auch Ihr Akku leidet unter den frostigen Temperaturen und wird sich schneller entladen als üblich. Denken Sie deshalb unbedingt an einen Ersatzakku. Mehr Tipps zum Licht im Winter finden Sie hier.

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