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Foto-Basics: Unscharfer Hintergrund

Nicht nur die Wahl der Blende beeinflusst die Schärfentiefe: Erfahren Sie, wie Sie Ihre Motive mit hohen Brennweiten von Teleobjektiven in unscharfe und weiche Hintergründe tauchen.

Neben der verwendeten Blende und dem Abstand von Kamera zu Motiv hat vor allem auch die Brennweite Einfluss auf die Schärfe beziehungsweise Unschärfe eines Bildes. Einfach gesagt beschreibt die Brennweite die Entfernung zwischen der Objektiv-Hauptebene und der Aufnahmeebene der Kamera. Sie wird in Millimeter angegeben und in drei Kategorien unterteilt: < 40 mm = Weitwinkel, > 40-60 mm = Normalbrennweite und > 60 mm = Telebrennweite. Je nach Brennweite erhält ein Foto mehr oder weniger Schärfentiefe. Allgemein gilt: je mehr Zoom, desto weniger Schärfentiefe. Objektive mit hohen Brennweiten (> 60 mm) eignen sich demnach hervorragend, um Motiven einen verschwommenen Hintergrund zu verschaffen. Der Grund dafür, dass eine Teleobjektiv-Aufnahme mit hoher Brennweite ein höheres Maß an Unschärfe zu besitzen scheint, ist der, dass bei der hohen Brennweite ein sehr viel kleinerer Bereich des Hintergrunds in Relation zum Motiv abgebildet wird; und die unscharfen Bereiche zudem ebenso vergrößert werden. Dieser Effekt eignet sich somit sehr gut, um ein bestimmtes Objekt im Bild herausstechen zu lassen.

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