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Foto-Basics: Fotografieren bei Dämmerung

Zur Dämmerung, der Zeitspanne kurz vor und nach Sonnenuntergang, entstehen im Freien tolle, farbintensive Aufnahmen. Es gibt jedoch einige Tricks, die Sie beim Fotografieren beachten sollten: So gelingt das perfekte Shooting bei Dämmerung.

Da das Sonnenlicht zur Dämmerung schon sehr schwach ist, erfordert es auch etwas Übung, um das Lichtspektakel gekonnt im Bild einzufangen. Für bestmögliche Ergebnisse sollten Sie Ihre Kamera deshalb manuell steuern. Bei unserem Bildbeispiel der Tempelanlagen Angkor Wat beispielsweise ist eine geschlossene Blende zwischen f/11 und f/16 wichtig, um für Schärfentiefe zu sorgen. Dies ist notwendig, um sowohl den Vorder- als auch Hintergrund scharf abbilden zu können. Beim Einstellen der Verschlusszeit werfen Sie einen Blick auf die Belichtungsskala im Sucher oder auf dem Kameradisplay im Live-View. Diese zeigt Ihnen, wie Ihre Kamera die ausgewählte Belichtung einschätzt und warnt vor eventueller Über- oder Unterbelichtung. Probieren Sie es zunächst mit einer Verschlusszeit von etwa 30 Sekunden, um genug Licht auf den Sensor eindringen zu lassen. Ein stabiles Stativ ist daher ein Muss. Arbeiten Sie aber zügig: Sobald die Sonne untergegangen ist, wird der Himmel rasch sehr dunkel. Bei Dämmerung verändern sich die Lichtverhältnisse innerhalb kürzester Zeit.

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