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Foto-Basics: Blende bei Landschaften

Für viele Landschaftsfotografen sind kleine Blendenöffnungen ein fester Bestandteil ihrer Aufnahmen. Warum Sie sowohl die Blende als auch Ihre Augen zukünftig öffnen sollten, lesen Sie in unserem Fototipp für Einsteigerinnen und Einsteiger.

Klassischen Fototipps zufolge ist es sinnvoll, für Landschaftsaufnahmen die Blende zu schließen. Blende f/11 ist sicher eine der gängigsten Einstellungen, um eine möglichst große Schärfentiefe bei gleichzeitig hoher Abbildungsleistung des Objektivs zu garantieren. Durchgehende Schärfe ist in der Landschaftsfotografie ein klassisches Qualitätsmerkmal.

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Regeln brechen lohnt sich!

Eine durchgehende Schärfe bringt jedoch eine zweidimensionale Bildwirkung mit sich. Deshalb kann es sich unter Umständen lohnen, die Blende hin und wieder zu öffnen. Eine offene Blende sorgt durch weiche Unschärfe für mehr Tiefe im Bild. So trennen sich die einzelnen Bildebenen (Vordergrund und Mittel- bzw. Hintergrund) klar voneinander. Unser Rat daher: Mut zur Unschärfe! Nicht jede Landschaft muss vom Vordergrund bis Hintergrund knackscharf abgebildet sein. Versuchen Sie doch beispielsweise mal Ihrem Motiv durch Elemente im Vordergrund einen natürlichen Rahmen zu verleihen. Auf diese Weise erzeugen Sie Tiefe. Dabei fokussieren Sie natürlich stets Ihr Hauptmotiv. Durch den bewussten Einsatz unscharfer Details erzeugen Sie einen neuen Fokus und damit mehr Spannung in Ihren Aufnahmen.

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