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Foto-Basics: ausgebrannter Himmel

Wer kennt sie nicht die Situation, in der statt einem schönen Himmel voller Schäfchenwolken nichts zu sehen ist als eine weiße ausgebrannte Fläche? So können Sie das Problem umgehen.

Trifft direktes Sonnenlicht auf den Sensor Ihrer Kamera, so besteht die Gefahr, dass der Himmel trotz geschlossener Blende überstrahlt. Denn Ihre Kamera kann im Gegensatz zum menschlichen Auge nur einen geringeren Dynamikumfang aufnehmen. Statt blauem Firmament mit weißen Schäfchenwolken sehen Sie auf Ihrem Bild nur eine hässliche weiße Fläche. Die Lösung: eine Sonnenbrille für die Kamera.

Filter als Sonnenbrille für die Kamera

Der Filter reduziert die Menge des einfallenden Lichts. Dadurch bringt er den Dynamikumfang auf ein verarbeitbares Niveau. Zugleich erhöht sich die Belichtungszeit, die notwendig ist, um die Szenerie einzufangen. Spätestens hier zeigt sich: Ohne Stativ geht es in der Regel nicht! Zeiten von einer Sekunde bis 30 Minuten lassen sich nicht aus der Hand halten.

Perfekt ausgeleuchteter Himmel

Um auf den Fall des ausgebrannten Himmels zurückzukehren: Hier würde ein weicher Grauverlaufsfilter ein ideales Ergebnis liefern. Er dunkelt den zu grellen Himmel wirkungsvoll ab, während der untere Bildteil ungefiltert abgelichtet wird. Die weiche Version eignet sich für alle, die keinen geraden Horizont und damit keine gerade Linie als Bildelement besitzen. Alternativ gibt es noch harte und umgekehrte Verlaufsfilter.

Noch ein Tipp: Das Fotografieren in RAW hilft Ihnen zusätzlich dabei, eventuell verloren geglaubte Bereiche in der Nachbearbeitung wiederherzustellen.

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