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Fujifilm X-S10: Kompakte X-Trans-Kamera

Fujifilm hat heute die X-S10 vorgestellt, eine neue kompakte X-Trans-Kamera, die viele Funktionen der Fujfilm X-T4 mitbringt. Außerdem hat Fujifilm auch ein neues Weitwinkelobjektiv, das XF 10-24mm F4 R OIS WR, vorgestellt. Hier erfahrt Ihr alles über die Neuheiten.

Der Trend nach funktionsreichen Systemkameras in kleinem Gehäuse setzt sich fort: Fujifilm hat mit der neuen X-S10 eine Systemkamera vorgestellt, die gleichermaßen Fotografen, wie auch Filmer ansprechen soll und eine günstigere Alternative zum Flaggschiffmodell X-T4 darstellt.

Auch wenn die Kamera viele Funktionen des Topmodells erntet, hat sich Fujifilm für die Einführung einer neuen Kamerareihe entschieden, anstatt wie sonst die Kamera als Nachfolgemodell der X-T30 zu platzieren.

Die neue X-S10 wiegt 465 Gramm und ist damit 142 Gramm leichter als die X-T4. Im Innern arbeitet der aus der X-T4 bekannte rückseitig belichtete X-Trans-CMOS 4 APS-C-Sensor sowie der X-Prozessor 4. Fujifilm kündigt eine gleichwertige Bildqualität bei beiden Kameras an. Das ist angesichts des hervorragenden Laborergebnisses der X-T4 in unserem Test eine interessante Info für alle Fujifilm-Fans.

Darüber hinaus ist der X-Trans-Sensor auf fünf Achsen stabilisiert und soll bis zu sechs Blendenstufen kompensieren.

In Serie sind bis zu acht Bilder pro Sekunde drin. Bei 1,25-fachen Crop und elektronischem Sucher nimmt die Kamera sogar 30 Bilder pro Sekunde auf. Außerdem ist die X-S10 mit allen aktuellen Filmsimulationen ausgestattet. 

Mehr Individualfunktionen

Der Hybird-Autofokus verfügt über 425 Messfelder und ist mit einer Augen- und Gesichtserkennung ausgestattet. Eine Besonderheit der neuen Fujifilm X-S10 ist das Moduswahlrad auf der rechten Gehäuseoberseite. Hier befinden sich vier individuell belegbare Kameraeinstellungen. Neu dabei ist, dass diese Einstellungen neben den Belichtungseinstellungen nun auch die AF/MF-Einstellung berücksichtigen können.

Gleich neben dem Moduswahlrad befindet sich der Sucherbuckel, in dem sich ein Aufsteckblitz sowie ein mit 2,36 Millionen Bildpunkten hochauflösender elektronischer Sucher versteckt. Der rückseitige, per Touch bedienbare Monitor ist drei Zoll groß und lässt sich sowohl drehen als auch schwenken. 

Mit 4K-Video-Funktion

Kaum eine neue Digitalkamera kommt ohne Videofunktion aus. So besitzt auch die X-S10 eine entsprechende Ausstattung: Die Fujifilm nimmt Bewegtbild in bis zu 4K-Auflösung bei 30 Bilder pro Sekunde auf.

Mit HDMI-Output ist eine 4:2:2 Farbabtastung mit 10 Bit möglich. Dabei handelt es sich um einen Crop-freien Videomodus. Darüber hinaus gibt es einen Zeitlupenmodus (Full HD 240 Bilder pro Sekunde). 

Deutlich günstiger als Fujifilm X-T4

Mit einem Neupreis von 974 Euro (UVP) ist die X-S10 deutlich günstiger als das Topmodell X-T4 (1.440 Euro). Das in der Produktpalette darunter platzierte Schwestermodell X-T30 ist mit 879 Euro noch etwas günstiger als die X-S10. Die X-S10 ist ab Ende November im Handel erhältlich.

Neues Weitwinkelobjektiv + Objektivroadmap

Neben der Kamera hat Fujifilm mit dem neuen XF 10-24mm F4 R OIS WR auch noch ein neues Objektiv vorgestellt. Es folgt auf das XF 10-24mm F4 R OIS und bietet im Gegensatz zur ersten Objektivgeneration eine Blendenskala und eine Feststellmöglichkeit des Blendenrings in der Position Auto.

Wie bei Fujinon-Objektiven dieser Klasse üblich ist die Neuheit gegen Staub und Spritzwasser geschützt und mit einem Gewicht von nur 385 Gramm angenehm leicht. Fujifilm-Fans können ab Ende November für 974 Euro zugreifen.

Im kommenden Jahr folgen mindestens zwei weitere Objektivneuheiten: Fujifilm hat das XF 18mm F1.4 sowie das XF 70-300mm F4-5,6 OIS angekündigt.

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