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Test

Zehn Systemblitze für DSLRs und Systemkameras plus Zubehör

Der Herbst läutet die kalte Jahreszeit ein. Im Vergleich zum Sommer mit viel Tageslicht fordert der Winter häufiger Kunstlicht. Grund genug, Systemblitzgeräte zu vergleichen. Neben Aufsteckblitzgeräten für DSLR und CSC zwischen 107 und 499 Euro finden Sie hier außerdem empfehlenswerte Lichtformer.

Haben Sie schon einmal vom Blitzschuh Ihrer Kamera Gebrauch gemacht? Falls nicht, wird es höchste Zeit! Die unscheinbare Schnittstelle eröffnet unendlich viele Möglichkeiten, Licht kreativ zu gestalten. Nötig dafür sind Systemblitzgeräte, die entweder direkt auf dem Blitzschuh befestigt oder über einen Fernauslöser gesteuert werden können.

Systemblitzgeräte sind in der Regel optional erhältlich und liegen der Kamera nicht bei. Einsteiger- und Mittelklassekameras bieten meist einen Aufklappblitz. Dieser unterscheidet sich jedoch maßgeblich vom Funktionsumfang eines Systemblitzes. Im Gegensatz zu integrierten Aufklappblitzen bieten Systemblitzgeräte eine deutlich größere Blitzfläche, mehr Blitzfunktionen und mehr Flexibilität aufgrund eines frei beweglichen Blitzkopfes.

Außerdem sind Systemblitzgeräte leistungsfähiger als Aufklappblitze. Gemessen an der Blitzleistung ordnen sie sich zwischen Aufklappblitzen und den deutlich größeren Studioblitzgeräten ein. Die Blitzleistung wird mit der Leitzahl angegeben. Handelsübliche Systemblitzgeräte (mit rund um Leitzahl 40) reichen für den Fotografenalltag völlig aus. Die Blitzleistung verhält sich quadratisch zur Blitzreichweite, sprich bei doppelter Entfernung kommt nur noch ein Viertel der ursprünglichen Blitzleistung beim Motiv an. Um Blitzgeräten mit wenig Energie mehr Reichweite zu verleihen, kann die Lichtempfindlichkeit erhöht werden. Ein vierfacher ISO-Wert ermöglicht eine doppelte Distanz zwischen Blitzgerät und Motiv.

Checkliste: Darauf sollten Sie achten

Blitzleistung in Leitzahl: In der Regel gilt: Je mehr Leistung der Systemblitz hat, umso flexibler lässt er sich einsetzen. Für die alltäglichen Fotosituationen reicht aber schon ein Blitzgerät mit einer Leitzahl von etwa 40 völlig aus. Mehr ist selten nötig.

Innovative Ausstattung: Wichtiger als die Leitzahl ist vielmehr die Ausstattung des Blitzgeräts sowie dessen Funktionsumfang. Achten Sie beim Kauf auf Funktionen wie beispielsweise High-Speed- Synchronisation, um auch jenseits der Blitzsynchronzeit fotografieren zu können.

Drahtlose Bedienung: Systemblitze lassen sich aufgrund ihrer Größe prima an Stativen o. Ä. anbringen. Nutzen Sie deshalb die Gelegenheit, die kompakten Geräte kabellos zu bedienen. Achten Sie beim Kauf auf Details wie eine eingebaute Funksteuerung.

TTL und Highspeed

Im Gegensatz zu einfach ausgestatteten Studioblitzgeräten bieten viele Systemblitzgeräte hilfreiche Automatiken, wie einen TTL-Modus, mit denen die Kamera die nötige Blitzleistung automatisch misst und regelt. Der TTL-Modus ist bei wechselnden Lichtverhältnissen und für Einsteiger hilfreich. Auch Funktionen wie eine High-Speed-Synchronisation für extrem kurze Belichtungszeiten sind längst mit modernen Systemblitzen möglich. Der Aufsteckblitz muss allerdings nicht zwingend auf der Kamera positioniert werden. Strobisten machen Gebrauch vom entfesselten Blitzen. Hier wird der Systemblitz ähnlich wie ein Studioblitz entkoppelt von der Kamera über Funk oder ein optisches Signal angesteuert.

Für Aufsteckblitze, die keine integrierte Funksteuerung besitzen, empfehlen wir optional erhältliche Funkauslöser. Hierbei werden ein Sender auf dem Blitzschuh der Kamera und ein Empfänger unter den Aufsteckblitz montiert. Wenn Sie nun die Kamera auslösen, blitzt der Aufsteckblitz automatisch mit. Gut ausgestattete Auslöser unterstützen Gruppensteuerung, um mehrere Blitzgeräte gleichzeitig ansprechen zu können, Highspeed-Synchronisation und TTL.

Direktes Blitzlicht vom Aufsteckblitz auf einer Kamera resultiert immer in einer frontalen Ausleuchtung in der Kameraachse. Da sich der Blitzkopf eines Systemblitzes drehen und neigen lässt, ist aber auch indirektes Blitzlicht möglich, wenn das Blitzgerät auf der Kamera steckt. Voraussetzung dafür ist eine helle Decke oder Wand. Mit entfesselten Blitzgeräten sind der Lichtgestaltung – unabhängig von der Räumlichkeit – keine Grenzen gesetzt. Da Systemblitze zudem mit Batterien oder Akkus betrieben werden, lassen sich auch unterwegs kreative Blitzprojekte einfach umsetzen.

Weiches Blitzlicht erzeugen

Der Reflektor des Blitzgerätes kann meist in einem Zoombereich zwischen 24 und 105mm eingestellt werden. Je höher die Zoomstufe, umso gebündelteres Licht erzeugt das Blitzgerät. Für eine weite Ausleuchtung verfügen die meisten Aufsteckblitzgeräte zudem über eine Streulichtscheibe. Für weich ausgeleuchtete Porträtfotos mit Systemblitzen ist optional erhältliches Zubehör empfehlenswert. Genau wie für Studioblitzgeräte gibt es auch für die kompakteren Blitzgeräte Lichtformer, die die kleine Leuchtfläche beliebig vergrößern oder das Blitzlicht reflektieren. Da Systemblitzgeräte kein Bajonett besitzen, ist für große Lichtformer eine Halterung nötig, die mit einer Blitzschiene ausgestattet ist. Dort kann der Aufsteckblitz montiert werden. Lichtformer für Aufsteckblitze finden Sie rechts. Auf den nachfolgenden Seiten haben wir zehn Blitzgeräte für verschiedene Kamerasysteme im Vergleich für Sie aufgelistet.

Zehn Systemblitze im Test

Canon Speedlite 430EX III-RT

Das Speedlite 430EX III-RT ist das aktuelle Mittelklasse-Modell der Systemblitz-Reihe von Canon. Die dritte Generation des Blitzgeräts verfügt über eine integrierte Funksteuerung mit Master- und Slavefunktion. Zahlreiche EOS-Kameras, wie beispielsweise die Canon EOS 7D Mark II, besitzen einen integrierten Speedlite Transmitter, so dass für die Kommunikation kein weiteres Zubehör nötig ist. Der Systemblitz liefert mit einer Leitzahl von 43 (bei ISO 100, 105mm) ausreichend Leistung. Der Leuchtwinkel lässt sich blitzintern zwischen 24 und 105mm anpassen. Die integrierte Streulichtscheibe verringert die Brennweite auf 14mm. Das Speedlite kann ausschließlich über Funk oder ein optisches Infrarotsignal angesteuert werden – einen Blitzkabelanschluss gibt es nicht.

» Hilfreich: Dank E-TTL kann die Blitzleistung automatisch bestimmt werden. Alternativ lässt sie sich manuell in 1/3-Stufen anpassen.

HerstellerCanon
AnschlussCanon
Leitzahl43 (ISO 100/105mm)
Maße71x114x98mm
Gewicht295g (ohne Batterien)
Preis (Handel/UVP)247€/299€

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Cullmann Culight FR 60

Mit dem CUlight FR 60 hat Cullmann ein externes Systemblitzgerät mit integrierter Funksteuerung auf den Markt gebracht. Der Aufsteckblitz verfügt über eine Leitzahl 60 (bei ISO 100, 200mm) und damit über reichlich Leistung. Das Highlight des FR 60 ist allerdings die integrierte 2,4-Ghz-Funksteuerung. Eine individuelle Programmierung in bis zu fünf Gruppen und 32 Kanälen unterstützt den Betrieb mehrerer Blitzgeräte. Alternativ kann das Blitzgerät über ein optisches Signal angesprochen werden. Neben dem TTL-Betrieb kann der FR 60 in weiteren Modi, wie dem manuellen oder Stroboskop-Modus, verwendet werden. Wem weniger Blitzleistung ausreicht, sollte einen Blick auf das Cullmann CUlight FR 36 (89 Euro) werfen. Es ist vergleichsweise kompakter und leichter.

» Übersichtlich: Der Cullmann FR60 verfügt über ein großes, beleuchtetes Dot-Matrix-Display. Es ist grafikfähig und außerdem hochauflösend.

HerstellerCullmann
AnschlussCanon, Nikon, Sony
Leitzahl60 (ISO 100/200mm)
Maße49x159x133mm
Gewicht540g (ohne Batterien)
Preis (Handel/UVP)159€/249€

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Fujifilm EF-X500

Das Blitzgerät EF-X500 ist Fujifilms aktuellster Aufsteckblitz für Kameras der X-Serie. Die Leitzahl fällt mit 50 (bei ISO 100, 105mm) üppig aus und die Ausstattung kann sich ebenfalls sehen lassen: So unterstützt das 380 Gramm leichte Blitzgerät sowohl Highspeed-Synchronisation als auch Stroboskopblitzen und eine TTL-Blitzsteuerung. Der Hersteller versucht damit, die Aufmerksamkeit des Fotografen auf das Bildmotiv, anstatt auf die Kameratechnik, zu lenken. Mit dem Wireless-Multi-Flash-TTL-System verspricht Fujifilm kreative Fotos ohne manuelle Leistungsregulierung. Ähnlich wie die wetterfesten Kameras der X-Serie ist auch der EF-X500 spritzwasser- und staubgeschützt. Eine Videoleuchte, die auch als AF-Hilfslicht und Catchlight eingesetzt werden kann, ist ebenfalls integriert.

» Schick: Aufgeräumt und übersichtlich, so präsentiert sich die Rückseite​ des Fujilm EF-X500. Der Systemblitz unterstützt vier Kanäle.

HerstellerFujifilm
AnschlussFujifilm
Leitzahl50 (ISO 100/105mm)
Maße67x124x107mm
Gewicht380g (ohne Batterien)
Preis (Handel/UVP)418€/549€

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Hähnel Modus 600 MK II

Die zweite Generation des Modus 600 von Hähnel ist ein Systemblitzgerät für zahlreiche Kamerasysteme. Die Namensgebung erhielt das Blitzgerät für seine hohe Akkulaufzeit: Bis zu 600 Blitze sollen laut Hersteller bei voller Blitzleistung möglich sein. Wer sich auf die halbe Blitzleistung beschränkt, soll sogar bis zu 1000 Mal das Blitzgerät auslösen können. Darüber hinaus unterstützt der Modus 600 Mark II TTL- und HSSFunktionen. Synchronisationszeiten bis 1/8000 Sekunde sind mit dem Hähnel problemlos möglich. Die Wiederaufladezeit gibt der Hersteller mit weniger als 1,5 Sekunden an. Über einen Micro-USB-Anschluss kann zudem die Firmware des Hähnels aktualisiert werden. Mit 249 Euro ist der Hähnel Modus 600 Mark II allerdings auch kein Schnäppchen.

» Inklusive Akku: Eine Besonderheit des Blitzgerätes von Hähnel ist der leistungsstarke Akku. Die Bedienoberfläche ähnelt der des Yongnuos.

HerstellerHähnel
AnschlussCanon, Nikon, Sony, MFT, Fujifilm
Leitzahl60 (ISO 100/200mm)
Maße64x190x76mm
Gewicht430g (ohne Batterien)
Preis (Handel/UVP)249€/k. A.

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Metz Mecablitz M400

Metz hat mit dem Metz mecablitz M400 ein Blitzgerät „made in Germany“ auf den Markt gebracht, das im Vergleich zu Vorgängern um mehr als 30 Prozent kompakter geworden ist. Daher eignet es sich laut Hersteller insbesondere für spiegellose Kamerasysteme. Der mecablitz M400 leistet eine Leitzahl von 40 (ISO 100, 105mm) und ist mit dem Auto-TTL-Modus ausgestattet, der vollautomatisch Blitzeinstellungen vornimmt. Kurzzeitsynchronisation sowie blitzen auf dem ersten oder zweiten Verschlussvorhang leistet der M400 ebenfalls. Unterhalb des Blitzkopfes befindet sich eine LED-Videoleuchte. Im Falle von Software-Updates hat Metz vorgesorgt: Am Batteriefach befindet sich ein USB-Port. Der M400 ist herstellerunabhängig mit zahlreichen Kameras kompatibel.

» Mit OLED-Display: Die Rückseite​ besticht durch ein innovatives Bedienkonzept und unterscheidet sich deutlich von der Konkurrenz.

HerstellerMetz
AnschlussCanon, Nikon, Sony, MFT, Fujifilm, Pentax
Leitzahl40 (ISO 100/105mm)
Maße60x142x63mm
Gewicht231g (ohne Batterien)
Preis (Handel/UVP)189€/249€

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Nikon SB-5000

Nikon hat mit dem SB-5000 einen fernsteuerbaren Aufsteckblitz vorgestellt. Das mobile Blitzgerät besitzt als weltweit erster kompakter Aufsteckblitz ein integriertes Kühlsystem. Der SB-5000 hat eine Leitzahl von 55 (bei ISO 100, 200mm) und einen großen Zoombereich von 24–200mm (14mm mit Weitwinkel- Streuscheibe). Drei Ausleuchtungsprofile bringen Flexibilität mit sich. Alternativ zu optischen Signalen kann der Blitz als Teil des Advanced-Wireless- Lighting-Systems per Funksteuerung kontrolliert werden. Dank des neuen Kühlsystems sind laut Nikon 120 Aufnahmen in fünfsekündigen Intervallen oder 84 Aufnahmen in dreisekündigen Intervallen ohne Überhitzung möglich. Der SB-5000 richtet sich mit einem stolzen Preis von rund 435 Euro an Profifotografen.

» Klar: Die Bedienoberfläche des SB-5000 präsentiert sich angenehm hell. Das verspricht eine gute Übersicht – auch bei wenig vorhandenem Licht.

HerstellerNikon
AnschlussNikon
Leitzahl55 (ISO 100/200mm)
Maße73x137x104mm
Gewicht420g (ohne Batterien)
Preis (Handel/UVP)435€/558€

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Nissin i60 A

Nissin versucht mit dem i60 A, kompakte Abmessungen mit reichlich Leistung zu kombinieren. Optisch ähnelt das Blitzgerät seinem Vorgänger, dem Nissin i40 – technisch ist der i60 A allerdings fortgeschritten. So kommt der 300 Gramm leichte Systemblitz bei 200mm-Reflektoreinstellung auf eine Leitzahl von 60 (bei ISO 100). Da der Aufsteckblitz darüber hinaus mit dem Nissin Air System (NAS) kompatibel ist, sind Blitzkabel nicht nötig. Die 2,4-GHz-Funksteuerung soll eine störungsfreie und drahtlose Verbindung problemlos möglich machen. Wer die Blitzleistung nicht manuell einstellen mag, kann auf die TTL-Funktion zurückgreifen. Eine High-Speed-Synchronisation unterstützt der kompakte i60 A ebenfalls. Das LED-Videolicht kann innerhalb neun Stufen reguliert werden.

» Reduzierte Bedienung: Der Nissin i60 A verspricht mit der Kombination aus Display und Einstellrad volle Kontrolle über die Blitzeinstellungen.

HerstellerNissin
AnschlussCanon, Nikon, Sony, MFT, Fujifilm
Leitzahl60 (ISO 100/200mm)
Maße73x112x98mm
Gewicht300g (ohne Batterien)
Preis (Handel/UVP)197€/269€

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Rollei Blitzgerät 58

Mit dem Blitzgerät 58 liefert Rollei das Rund-um-sorglos-Paket: Angefangen von TTL-Blitzmodi, High- Speed-Synchronisation und Blitzbelichtungsreihen verfügt der Aufsteckblitz außerdem über ein LED-Dauerlicht, Stroboskop-Blitzbetrieb sowie einen Lithium-Ionen-Akku. Wie der Produktname bereits vermuten lässt, ist das Blitzgerät auf eine Leitzahl von 58 (bei ISO 100, 180mm) ausgelegt. Für Fotografen von Canon- und Nikon-Kameras außerdem interessant: Der Aufsteckblitz verfügt über einen Dual-Modus und kann damit ohne weitergehende Einstellungsänderung an beiden Kamerasystemen genutzt werden. Alternativ zum mitgelieferten Akku lässt sich das Blitzgerät gewöhnlich über Batterien verwenden. Der Preis ist top: Aktuell sind im Handel nur 107 Euro fällig.

» Reduziert: Ohne Schnickschnack und mit einigen Tasten präsentiert sich die rückseitige Bedienoberfläche​ des Blitzgerätes von Rollei.

HerstellerRollei
AnschlussCanon, Nikon
Leitzahl58 (ISO 100/180mm)
Maße70x200x65mm
Gewicht460g (ohne Batterien)
Preis (Handel/UVP)107€/199,99€

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Sony HVL-F60M

Der HVL-F60M ist das Flaggschiff in Sonys Blitz-Portfolio und eignet sich für fast jede Aufnahmesituation. Neben der hohen Leitzahl von 60 (bei ISO 100, 105mm) lässt sich der Systemblitz durch die helle LED-Leuchte auch zur Ausleuchtung von Videoaufnahmen nutzen. Sehr gut ist die Bedienung per Scrollrad, die Korrekturen einfach ermöglicht. Ein integrierter Diffusor und mitgelieferte Farbfilter ermöglichen Fotos mit natürlichen Farben und weichen Schatten. Neben dem TTL-Modus punktet Sonys Blitzgerät vor allem mit der Kurzzeitsynchronisation und der Möglichkeit, per Stroboskopblitz auch bewegte Objekte auszuleuchten. Der Blitzkopf lässt sich bei Bedarf ins Hochformat kippen. Mit 450 Gramm ist der professionelle Sony HVL-F60M allerdings kein Leichtgewicht.

» Intuitive Bedienung: Über das praktische Scrollrad passen Sie die wichtigsten Einstellungen des HVLF60M​ schnell und unkompliziert an.

HerstellerSony
AnschlussSony
Leitzahl60 (ISO 100/105mm)
Maße80x150x102mm
Gewicht450g (ohne Batterien)
Preis (Handel/UVP)499€/649€

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Yongnuo Speedlite YN600EXRT​ II

Suchen Sie für Ihre Canon- oder Nikon-Kamera ein Systemblitzgerät und scheuen Sie die Preisvorstellung der beiden Hersteller, bietet Ihnen Yongnuo eine passende Alternative. Mit einem Neupreis von rund 160 Euro ist das Speedlite YN600EXRT II nicht nur bedeutend günstiger als vergleichbare Modelle von Canon oder Nikon, sondern auch sehr gut ausgestattet: Neben einer maximalen Blitzleistung von Leitzahl 60 (bei ISO 100, 200mm) bietet das 430 Gramm schwere Gerät unter anderem TTL-Steuerung, High-Speed- Synchronisation und einen Master- Modus, um andere Blitzgeräte auszulösen. Bei voller Blitzleistung soll der Yongnuo nach nur drei Sekunden wieder betriebsbereit sein. Über einen Mini-USB-Anschluss sind Firmware- Updates möglich (per Windows).

»Beleuchtete Tasten: Wie viele andere Systemblitzgeräte dieser Übersicht auch verfügt der Yongnuo über beleuchtete Tasten.

HerstellerYongnuo
AnschlussCanon, Nikon 
Leitzahl60 (ISO 100/200mm)
Maße21x78x62mm
Gewicht430g (ohne Batterien)
Preis (Handel/UVP)159€/k. A.

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Tipps: So wird Ihr Blitzlicht weicher

Die Leuchtfläche eines Systemblitzes ist zu klein, um ein Porträt mit direktem Blitzlicht angenehm weich auszuleuchten. Alternativ zur indirekten Ausleuchtung über z. B. eine weiße Decke, Wand oder eine bei vielen Modellen integrierte Reflektorkarte kann ein Systemblitz auch mit optionalen Lichtformern betrieben werden. Wir haben nachfolgend vier empfehlenswerte Lichtformer von klein bis groß für Sie aufgeführt. Preislich geht es ab ca. 50 Euro los.

» Gary Fong

Das Lightsphere Collapsible Speed Mount ist ein kleiner Diffusor, der direkt auf den Blitzkopf des Systemblitzes montiert wird. Preis: 50,49 Euro.

» MagMod

Mit 107,99 Euro ist das Basic-Kit des magnetischen Lichtformers zwar teuer. Doch das Set ist vielfältig einsetzbar. Dem Halter liegen Filter sowie ein Grid bei.

» RoundFlash

Wer eine schattenfreie Ausleuchtung mag, sollte einen Blick auf den Ringblitz-Diffusor von RoundFlash werfen. Er ist für 89,99 Euro erhältlich.

» Westcott

Hier wird der Blitz in der Apollo-Softbox positioniert und auf die reflektierende Innenseite ausgerichtet. Das Ergebnis: weiches Licht. Preis: 165,99 Euro.

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