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Meisterhafte Gartenfotos: Interview mit dem Fotografen Richard Bloom

Wenn Gartenfotos so aussehen, als sei der Fotograf einfach im richtigen Moment vor Ort gewesen, um auf den Auslöser zu drücken, hat man alles richtig gemacht. Ganz so leicht, wie es scheint, ist es nicht. Der Engländer Richard Bloom ist einer der besten Gartenfotografen seiner Zunft. Seine Bilder entstehen wir Buchprojekte, internationale Magazine und für private Kunden. Uns hat ein einen Einblick in seine Arbeit gegeben. 

Meisterhafte Gartenfotos

Herr Bloom, jetzt, da alles grünt und blüht, ist Ihr Terminkalender sicher gut gefüllt?

Allerdings! Wir sind gerade mitten in der geschäftigsten Zeit des Jahres. In den letzten Tagen habe ich einige Porträts von Gärtnern für verschiedene Magazine erstellt. Als Nächstes stehen Jobs in England an, bei denen ich Gartendesigner begleite und Gärten fotografiere, die sie gestaltet haben, ehe es anschließend für drei Wochen in die USA geht – ebenfalls für verschiedene Gartenmagazine, aber auch für einen privaten Kunden, dessen Garten in einem Buch erscheinen wird.

Das klingt tatsächlich nach einem vollen Terminkalender. Haben Sie öfter internationale Aufträge?

Die meisten Aufträge finden dann doch in Großbritannien statt, aber es kommt schon vor, dass ich auch im Ausland Jobs umsetze. Außerdem versuche ich, in meinem Jahresurlaub mindestens ein eigenes Projekt zu fotografieren.

Von wem bekommen Sie Ihre Aufträge in der Regel?

Normalerweise arbeite ich für Magazine, Gartendesigner und manchmal auch Hersteller von Gartenprodukten oder andere kommerzielle Anbieter rund um das Thema Garten. 

Die Fotos, die wir hier zeigen, sind hauptsächlich im Sommer entstanden. Gibt es eine Jahreszeit, die Sie ganz besonders mögen?

Komischerweise mag ich den Winter am meisten. Wenn das Wetter perfekt ist und sich ein Raureif auf die Blätter gelegt hat, dann wird die Atmosphäre in einem Garten ganz magisch. Hier in Großbritannien gibt es solche Bedingungen leider nur sehr selten und wenn, dann dauern sie nur kurze Zeit. Aber genau das macht es für mich spannend. Dazu kommt, dass nicht jeder Garten im Winter gut aussieht – es bedarf eine gute Recherche für interessante Winterbilder.

Wie begann Ihre Gartenfoto-Leidenschaft?

Die ersten Garten- und Pflanzenaufnahmen habe ich 1997 fotografiert. Davor war ich kurzzeitig als Studiofotograf beschäftigt, was mir weniger gut gefallen hat. Ich habe damals recht schnell gemerkt, dass ich gerne draußen in der Natur unterwegs bin und lieber dort arbeiten möchte. Da dauerte es nicht lang, bis ich das Interesse...

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Richard Bloom (42) studierte bildende Kunst am Camberwell College of Art in London. Nach einigen Reisejahren begann er zunächst, als Studiofotograf zu arbeiten, ehe er sich ganz auf die Gartenfotografie spezialisierte. Im Jahr 2016 wurde Bloom zum „International Garden Photographer of The Year“ gewählt. Er fotografiert für nationale und internationale Magazine und Verlage. www.richardbloom.co.uk

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