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Test

Fotosoftwares - Die 10 besten Bildbearbeitungsprogramme im Vergleich

Bilder und Fotos bearbeiten und optimieren war nie einfacher: intelligente Assistenten, künstliche Intelligenz und solide Retuschewerkzeuge versprechen starke Bildresultate in kürzester Zeit. Wir haben in unserer Marktübersicht ganz unterschiedliche Fotosoftwares getestet und verglichen. Die Programme reichen von Klassikern wie Adobe Photoshop bis hin zu innovativen Neuheiten wie Skylum Luminar.

Fotosoftwares Adobe Photoshop, Skylum Luminar & Co. im Test

Wie viel Intelligenz darf es denn sein? Fast jeder Hersteller von Fotosoftware setzt bei der Fotobearbeitung auf mehr oder weniger intelligente Funktionen, Assistenten und Werkzeuge. Was früher bei einer Autokorrektur aufhört, geht heute von der automatischen Hautkorrektur bis hin zum Austausch kompletter Bildteile ganz ohne komplexe Bearbeitung. Es wird mit „AI“ und „KI“ geworben und natürlich das perfekte Bild mit wenigen Klicks versprochen.

Tatsächlich zeigt sich im Test, dass hier mittlerweile sehr viel machbar ist. Ganz vorne mit dabei: Skylum Luminar – die Software setzt mit dem Sky Replacement und der Gesichtskorrektur tatsächlich Maßstäbe hinsichtlich künstlicher Intelligenz und deren Möglichkeiten. Aber auch Photoshop und Photoshop Elements nutzen die „Kraft der Maschine“, um beispielsweise Objekte intelligent auszuwählen oder aus dem Bild zu entfernen. Am anderen Ende stehen hier Fotoworks XL und der Movavi Photo Editor, die beide nur wenig bis gar keine Automatikfunktionen bieten und in Sachen perfektes Foto doch einige Jahre hinterherhinken, was das fertige Bildergebnis betrifft.

Fotoverwaltung - Sortieren mit System

Die Fotoverwaltung ist für jeden Fotografen eigentlich ein „Muss“ – selbst bei bester Ordnerstruktur fällt es über eine visuelle Suche viel leichter, Bilder zu finden. Noch dazu, wenn sie, wie vom Smartphone und einigen Kameras, direkt mit GPS-Daten versehen und damit auch nach Aufnahmeort gesucht werden können. Photoshop Elements bietet hier einen wirklich hervorragenden Fotobrowser, der dank viele automatischer Sortiertfunktionen das Leben erleichtert, vom Computer aber auch ordentlich Rechenleistung abverlangt, um im Hintergrund Gesichtserkennung und Bildanalysen durchzuführen.

Kaufen, mieten, Fotos bearbeiten

Interessant ist an dieser Stelle, dass außer CyberLink mit dem Photodirector 365 und Adobe mit Photoshop CC kein anderer Hersteller ein Abomodell anbietet, wie das bei vielen Softwares heute eher üblich als die Ausnahme ist. Dazu sind alle Testkandidaten im erschwinglichen Preissegment unterwegs. Am teuersten ist Photoshop, hier kommt man im Foto-Abo, dann allerdings inklusive der RAW-Bearbeitung Lightroom, auf rund 150 Euro pro Jahr. Die günstigste Lösung, Fotoworks XL 2020, gibt es bereits für einmalig 25 Euro, landet im Test aber auch auf einem der hinteren Plätze.

Fazit

In diesem Test gibt es Empfehlungen und keinen Gesamtsieger. Ihre Wahl hängt alleine davon ab, was Sie mit der Fotobearbeitung machen möchten. Ist Ihnen eine Fotoverwaltung wichtig? Soll Ihre Software Fotomontagen erstellen können? Brauchen Sie Kreativassistenten oder reicht Bildbearbeitung pur? Diese Fragen können im Vergleich sehr genau beantwortet werden. Daher unser Rat: Vergleichen Sie und probieren Sie einfach mit den immer erhältlichen Demoversionen aus, welche Software am besten passt. Unsere Bestnote SUPER konnten sich gleich drei Bildbearbeitungsprogramme sichern: Adobe Photoshop CC 2020, Skylum Luminar 4 und PhotoDirector von CyberLink.

Lesetipp

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Adobe Photoshop CC 2020

Adobe | www.adobe.de | Windows/macOS | 12 €/Monat

» Ein echtes Highlight: die neue Objektauswahl.

Der Platzhirsch der Fotobearbeitung bleibt auch in der aktuellen Version das Komplettpaket für die professionelle Fotobearbeitung, Retusche und Fotomontage. Erfreulich, dass Adobe auch in dieser Version mittlerweile direkt in der Software gute Erläuterungen zu einzelnen Werkzeugen anbietet. Für die RAW-Bearbeitung setzt man hier auf Camera Raw, das nahezu Lightroom-Funktionalität bietet. Neu hinzugekommen ist die intelligente Objektauswahl, die im Test selbst komplexe Motive erstaunlich gut erkannt hat – die Funktion ist gut versteckt hinter der Schnellauswahl in der Werkzeugleiste verborgen. Als einziger Testkandidat bietet Photoshop eine iPad-App an, die im Funktionsumfang aber noch deutlich reduziert ist.

» Souverän – Camera Raw 12 kann fast alles, was Lightroom auch kann.

Pro & Kontra

+ Vielseitigste Bearbeitungsmöglichkeiten

+ RAW-Fotobearbeitung

+ Auswahlwerkzeuge

+ iPad-App

- Keine Fotoverwaltung

- Nur im Abo verfügbar

Gesamtwertung: SUPER, 5/5 Sterne

Hier können Sie Adobe Photoshop 7 Tage lang kostenlos testen

Adobe Photoshop Elements 2020

Adobe | www.adobe.de | Windows/macOS | 83 € (UVP)

» Dunst entfernen: ganz einfach in Photoshop Elements.

Der „Hobbykeller“ für Digitalfotografen bringt im jährlichen Herbstupdate einige neue Kreativassistenten mit. Eine intelligente Hautkorrektur und die unkomplizierte Einfärbung von Schwarzweißbildern warten im Praxistest mit wirklich guten Ergebnissen auf. Auch die automatische Objektauswahl, gut versteckt hinter der Schnell-Auswahl abgelegt, kann überzeugen. Auf der technischen Seite hat sich ebenfalls etwas bewegt – Elements 2020 versteht sich jetzt auf die HEIC-Bildformate von Mobiltelefonen. Live-Bilder vom iPhone werden leider immer als Videoclips eingelesen, eine direkte Bildauswahl ist nicht machbar. Die umstrukturierte Benutzeroberfläche und der seit Jahren unverändert unübersichtliche Fotoimport inklusive schlechter Smartphone-Synchronisierung verhindern hier eine bessere Gesamtnote.

» Viele Assistenten und gute Korrekturen, leider etwas unübersichtlich zusammengestellt.

Pro & Kontra

+ Objektauswahlwerkzeug

+ Automatik für Dunst und Haut

+ RAW-Bearbeitung mit Camera Raw

+ Bild-Organizer zur Fotosortierung

+ Synchronisierung mit Smartphones

- Veraltete Benutzeroberfläche

- Ressourcenfressende Fotoanalyse

Gesamtwertung: SEHR GUT, 4,5/5 Sterne

Hier gelangen Sie direkt zu Photoshop Elements 2020

Anthropics Portrait Pro Studio 19

Anthropics | www.portraitpro.com | Windows/macOS | 80 € (Studio)

» Bis ins letzte Detail: Gesichtskorrektur von Haut, Haar, Nase und mehr.

Zugegebenermaßen ist Portrait Pro im Vergleichstest der Exot – allerdings ist bei vielen Fotografen die Porträtfotografie eine große Leidenschaft und daher ist die Anwendung hier im Test mit dabei. Tatsächlich bietet Portrait Pro als einziger Kandidat keine Fotoverwaltung, sondern man lädt das gewünschte Bild hoch und legt los. Die Automatik erkannte im Test sehr exakt Gesichter im Foto und markierte diese direkt als männlich oder weiblich. Anpassungen der Masken sind jederzeit möglich. Bei der Optimierung geht Portrait Pro bis ins Detail – egal, ob Augenfarbe oder Nasenform. Besonders gelungen ist die Beseitigung von Schattenwurf und nachträgliche Ausleuchtung im Porträtbild - das klappt mit nur wenigen Mausklicks.

» Ganz großes Kino – die Lichtsetzung für die Haut erfolgt hier im Nachhinein.

Pro & Kontra 

+ Gesichtserkennung

+ Porträtbearbeitung

+ Lichtkorrektur

- Keine Fotoverwaltung

- Probleme bei Porträts mit Brillen

- Batchverarbeitung ist aufpreispflichtig

Gesamtwertung: SEHR GUT, 4,5/5 Sterne

Hier gelangen Sie direkt zur Fotosoftware Portrait Pro Studio 19

Ashampoo Photo Commander 16

Ashampoo | www.ashampoo.com | Windows | 50 €

» Schnelle Optimierung mit übersichtlicher​ Oberfläche.

Die Fotoverwaltung ist das zentrale Element im Photo Commander 16 und bietet umfangreiche Sortier- und Organisationsmöglichkeiten. Bei der Fotobearbeitung setzt die Software ganz auf Automatikfunktionen, die allerdings nicht immer perfekt funktionieren. Gerade beim Dunst entfernen in Landschaftsbildern war das Ergebnis häufig eher unbefriedigend. Dafür warten die Retuschewerkzeuge zum Entfernen kleinerer Bildprobleme, Farbkorrektur und Effekte mit sehr guten Ergebnissen auf. Ebenfalls gefällt der übersichtliche Fotobrowser. Schade, dass RAW-Fotos problemlos bearbeitet werden können, aber die Vielfalt des Formats nicht ausgeschöpft wird. Nach der Bearbeitung stehen im Photo Commander neben Diashows auch ein Karten- und Kalender-Editor sowie weitere gut gemachte Kreativfunktionen parat.

» Der Dialog zum Abspeichern zeigt direkt an, ob sich die Bildqualität verändert.

Pro & Kontra 

+ Fotoverwaltung

+ Stapelverarbeitung

+ Kalender-Creator

- Keine expliziten RAW-Korrekturen

- Keine erweiterten Bearbeitungsfunktionen

- Dunst-Entfernung mit Schwächen

Gesamtwertung: SEHR GUT, 4,5/5 Sterne

Hier gelangen Sie direkt zum Photo Commander 16 von Ashampoo

Corel PaintShop Pro 2020

Corel | www.paintshoppro.com | Windows | 70 €

» Viele Bearbeitungsfunktionen setzen auf eine verspielte Oberfläche.

Schon weit über 20 Jahre ist PaintShop Pro auf Windows-Computern zu finden. Schade, dass der integrierte RAW-Editor hinter aktuellen technischen Möglichkeiten zurückbleibt und die Benutzeroberfläche von PaintShop Pro mit den verspielten Symbolen etwas sperrig wirkt. Die Fotoverwaltung kann mit hoher Geschwindigkeit sowie einer interaktiven Weltkarte für Fotos mit GPS-Daten überzeugen. In der Fotobearbeitung ist PaintShop Pro im Funktionsumfang im Profisegment anzusiedeln. Egal, ob HDR, Perspektivenkorrektur, aufwendige Retuschen oder Umwandlung in Gemälde – die Software leistet sich im Test keine großen Mankos. Trotz sehr großem Funktionsumfang werden Einsteiger durch das interaktive Lernstudio ideal geführt.

» Das HDR-Modul erstellt auf Wunsch auch aus einem Foto ein kontrastreiches Motiv.

Pro & Kontra

+ Vielfältige Korrekturfunktionen

+ Spezielle Oberfläche für Fotografen

+ HDR-Modul

+ Programmgeschwindigkeit

- Verspielte Benutzeroberfläche

- Schwacher RAW-Editor

Gesamtwertung: SEHR GUT, 4,5/5 Sterne

Hier gelangen Sie direkt zur Fotosoftware PaintShop Pro 2020

CyberLink PhotoDirector 365

CyberLink | www.cyberlink.com | Windows/macOS | 55 €/Jahr oder 99 € einmalig (UVP)

» Die AI-Stile erzeugen individuelle Fotokunst.

Mit dem PhotoDirector verspricht CyberLink ein Komplettpaket für Digitalfotografie. Die Fotoverwaltung bietet vielfältige Organisationsmöglichkeiten inklusive Gesichtserkennung und direkten Zugriff auf den RAW-Editor mit soliden Basisfunktionen und partieller Korrektur. Leider ist die Vorschaufunktion hier eher eigenwillig und langsam. In der erweiterten Bildbearbeitung der Fotosoftware stehen zum einen zahlreiche problemlösungsorientierte Werkzeuge und zum anderen für Profis klassische Fotokorrekturmöglichkeiten parat. In Sachen Kreativität und Erstellung bietet der PhotoDirector umfangreiche Optionen – dank zahlreicher enthaltener Vorlagen und den sogenannten AI Stilen wird aus jedem Foto schnell ein echtes Kunstwerk. Auch eine Diashow ist mit wenigen Mausklicks erstellt und als Video exportiert.

» Die RAW-Fotobearbeitung per Schieberegler punktet mit guten Bildergebnissen.

Pro & Kontra

+ Fotoverwaltung

+ Fotoumwandlung als Kunstwerke

+ AI-Stile und Korrekturen

+ Komplettpaket

+ Lösungsorientierte Werkzeuge

- Performance im RAW-Editor

Gesamtwertung: SUPER, 5/5 Sterne

Hier gelangen Sie direkt zur Fotosoftware PhotoDirector 365 von CyberLink

InMedia Fotoworks XL 2020

InMediaKG IT | www.mediakg-ti.de | Windows | 25 € (UVP)

» Einfache Fotobearbeitung mit Basisfunktionen: das ist Fotoworks.

Ein wenig aus der Zeit gefallen wirkt Fotoworks XL 2020 nach dem ersten Programmstart. Die Benutzeroberfläche ist optisch veraltet und bei den umfangreichen Funktionen fehlen Automatikkorrekturen leider gänzlich. RAW-Bilder kann die Software ebenfalls nicht verarbeiten. Gut gelöst ist die Strukturierung der einzelnen Werkzeuge und es gefällt, dass die Korrekturen lösungsorientiert und mit Erläuterungen versehen sind. Trotzdem bleiben sämtliche Filter und Bearbeitungsfunktionen hinter aktuell üblichen Standards zurück und sind im Test gerade noch als befriedigend zu bewerten. Die per Button erreichbare Fotoverwaltung muss zusätzlich gekauft werden und wird daher hier nicht mit bewertet. Insgesamt eher ernüchternd.

» Zahlreiche Vorgaben für kreative Fotoeffekte sind per Mausklick erreichbar.

Pro & Kontra 

+ Einfache Bedienung

+ Schnell

- Keine Automatikfunktionen

- Veraltete Benutzeroberfläche

- Keine RAW-Unterstützung

- Erweiterte Bearbeitung mau

Gesamtwertung: BEFRIEDIGEND, 3/5 Sterne

Hier gelangen Sie direkt zu Fotoworks XL 2020

Movavi Photo Editor 6

Movavi | www.movavi.de | Windows/macOS | 30 €

» Viele Bearbeitungsfunktionen werden ausführlich​ erläutert.

Eine Fotosoftware mit soliden Basisfunktionen erhält man mit dem Movavi Photo Editor 6. Ganz klassisch werden Bilder direkt in die Software geladen und bearbeitet. Es sind alle Standardkorrekturen zur unkomplizierten Bildoptimierung enthalten, außerdem gefällt die aufgeräumte Benutzeroberfläche sowie die sehr gut gemachten Erläuterungen zu den einzelnen Funktionen. Die Retuschewerkzeuge für Porträts liefern gute Ergebnisse, die Objektentfernung hinterlässt im Test leider oft unschöne Ränder. Verbesserungswürdig ist die Autokorrektur „Magic Enhance“, die viel zu häufig das Bild als perfekt ansieht und dann keine Korrekturen vornimmt. Top: die integrierten Fotoeffekte. Schade, dass der Photo Manager zur Fotoverwaltung separat erworben werden muss und folglich in die Bewertung nicht einfließen kann.

» Direkt integriert, aber aufpreispflichtig - Photo Manager 2 zur Bildverwaltung.

Pro & Kontra 

+ Einfache Bedienung

+ Effektfilter

+ Kreativfunktionen

- Ausbaufähige Autokorrektur

- Photo Manager nur separat erhältlich

- Objektentfernung ungenau

Gesamtwertung: GUT, 4/5 Sterne

Hier gelangen Sie direkt zur Fotosoftware Photo Editor 6​ von Movavi

Skylum Luminar 4

Skylum | www.skylum.com | Windows/macOS | 89 €

» Himmel nach Wunsch - ganz ohne Maskierung per Mausklick.

Hinter dem Horizont geht es weiter – und mit Syklum Luminar 4 wird dieser per Mausklick getauscht. Der Hersteller setzt auf intelligente Funktionalität und tatsächlich ist der Austausch eines Himmels schnell erledigt, die Bildstimmung angepasst und Schärfebereiche definiert. Allerdings muss man ab und zu doch die Konturen nacharbeiten. Ebenfalls überzeugen kann die Porträtkorrektur, die selbst die Lippenfarbe per Schieberegler verändern lässt. Im Vergleich zur Vorversion wurde die Bedienung des Editor- Bereichs grundlegend überarbeitet, alle Fotokorrekturwerkzeuge wurden neu angeordnet. Insgesamt begeistert die Luminar-Mischung aus Intelligenz und „Handwerk“ im Test, lediglich die Fotosortierung liefert nur Basisfunktionen.

» Porträtoptimierung per Schieberegler: Augen, Haut und Proportionen anpassen.

Pro & Kontra 

+ Bildkorrekturwerkzeuge

+ Porträtoptimierung

+ Maskierungsfunktion und Ebenen

+ Austausch von Himmel

+ Automatikfunktionen

- Nur Basis-Fotoverwaltung

Gesamtwertung: SUPER, 5/5 Sterne

Hier gelangen Sie direkt zur Fotosoftware Luminar 4 von Skylum

Serif Affinity Photo 1.7 

Serif | www.serif.com | Windows/macOS | 55 €

» ​RAW-Editor inklusive: Die Entwicklung erfolgt in der Software.

Vom „Trotzprogramm“ gegen Abomodelle hat sich Affinity Photo mittlerweile zu einem eigenständigen, ernstzunehmenden Bildbearbeitungsprogramm entwickelt. Die Software bietet für 55 Euro eine im besten Sinne klassische Bildbearbeitung mit Ebenenfunktionalität und RAW-Editor. Eine Fotoverwaltung ist nicht integriert, dafür arbeitet die Software eng verzahnt mit den anderen Affinity-Programmen zusammen. Der Foto-Editor wartet mit sehr guter Funktionalität auf – und es ist klar, dass ursprünglich Photoshop hier Pate stand. Mit den sogenannten Personas, eigenen Bearbeitungsbereichen, setzt Affinity Photo aber eigene Akzente und zieht das Bedienkonzept konsequent durch. Wer Bildbearbeitung „pur“ mag, erhält mit dieser Software eine ausgesprochen gute Alternative zu einem günstigen Preis.

» Volle Kontrolle – auch bei der Umwandlung in Schwarzweiß bieten sich viele Optionen.

Pro & Kontra 

+ Profifunktionalität

+ Benutzeroberfläche

+ Retuschewerkzeuge

+ Verflüssigen-Effekte

- Keine Fotoverwaltung

- Einfacher RAW-Editor

Gesamtwertung: SEHR GUT, 4,5/5 Sterne

Hier gelangen Sie direkt zur Fotosoftware Affinity Photo 1.7 von Serif

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