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Ratgeber

Kompaktes Zoomobjektiv: Mit 35-150mm durch New York

Muss es eigentlich immer eine Brennweite von 24-70mm und von 70-200mm sein? Diese Frage haben wir dem Profi Martin Krolop gestellt, der mit dem neuen Tamron-Zoom nach New York gereist ist.

Kompaktes Zoomobjektiv

Ungewöhnlich ist er schon, der Brennweitenbereich von 35-150mm des neuen Tamron-Objektivs, mit dem der Kölner Profifotograf Martin Krolop in New York unterwegs war. Wenn man Krolop fragt, für welchen Typ Fotografen das neue Tamron 35-150mm F/2.8-4 Di VC OSD am besten geeignet ist, muss er kurz nachdenken, um dann schmunzelnd zu sagen: „Für jemanden, der kompromissbereit ist.“ Und das meint er in keinster Weise negativ. „Zum einen muss man immer einen Kompromiss eingehen, wenn man sich ein Zoomobjektiv zulegt“, so Krolop, „zum anderen lässt der Brennweitenbereich von 35-150mm uns Fotografen umdenken. Die Frage ist doch: Wer hat eigentlich festgelegt, dass Telezoomobjektive immer genau den Bereich von 24-70mm und von 70-200mm abdecken müssen?“, fragt Krolop, der in diesem Zusammenhang anmerkt, dass ihm der Zoombereich von 24-70mm oft zu gering ist. „Es gibt zahlreiche Situationen, da wünschte ich mir, auf 85mm oder 105mm zoomen zu können, dafür muss ich aber dann das Objektiv wechseln.“ Kann das Tamron 35-150mm F/2.8-4 Di VC OSD also die Lösung sein? Fragen über Fragen – mit denen Krolop im Gepäck nach New York gereist ist, um das neue lichtstarke und kompakte Zoomobjektiv in der Praxis zu testen.

Von Architektur bis Porträt

Häuserschluchten, gelbe Taxen, Straßenszenen: New York bietet an praktisch jeder Ecke Fotomotive. Ein Zoomobjektiv ist da ein idealer Begleiter. „Für mich war das Tamron 35-150mm F/2.8-4 Di VC OSD tatsächlich das praktischere Objektiv als eine Kombination aus 24-70mm und 70-200mm.“ „In diesem einen Objektiv steckt in meinen Augen deutlich mehr Praktikabilität“, so Krolop, der neben Wolkenkratzern auch ein Model-Shooting in New York arrangierte. Tatsächlich bietet sich das Objektiv besonders für Porträtaufnahmen an. Der Zoombereich beinhaltet auch die klassische 85mm-Porträtbrennweite, aber auch Ganzkörper- oder Kopfporträts lassen sich mit diesem Objektiv spie- lend erstellen. „Zugegeben, ich hatte nicht nur das Tamron 35-150mm F/2.8-4 Di VC OSD dabei, denn für einen Stadtausflug brauche ich definitiv auch einen Weitwinkelbereich. Immer, wenn ich also an die 35mm-Grenze kam, wechselte ich auf das Tamron 17-35mm F/2.8-4 Di OSD. Aber das hätte ich auch, wenn ich ein 24-70mm dabeigehabt hätte. So half mir der deutlich größere Brennweitenbereich doch sehr“, erklärt Krolop. Sind damit alle Fragezeichen aus dem Weg geräumt? „Nun, wir reden nicht von einem 3.000-Euro-Objektiv. Aber was man für den Handelspreis von aktuell 899 Euro erhält, kann sich in meinen Augen absolut sehen lassen. Und ja, wir reden auch nicht von einer durchgehenden Blende von f/2,8. Doch ist das wirklich immer das entscheidende Kaufkriterium?“, so Krolop und beantwortet seine Frage gleich selbst. „Ich denke nein. Auch wenn das Objektiv im oberen Zoombereich nicht mehr so lichtstark ist, hat es für meine Begriffe keine Nachteile gezeigt. Ich sage ja, man muss kompromissbereit sein – und vielleicht auch abseits der Norm denken, dann wird man mit dem Tamron 35-150mm F/2.8-4 Di VC OSD seine wahre Freude haben.“

Das Objektiv

Das kompakte Tamron-Zoomobjektiv deckt den Brennweitenbereich von 35mm bis 150mm ab. Bei Porträtfotografen sind besonders 85mm und 135mm beliebt, die als ideale Porträtbrennweiten gelten. Dank hoher Lichtstärke von f/2.8 im Weitwinkel- und f/4 im Telebereich wird der Hintergrund in attraktiver Unschärfe aufgelöst. Die Naheinstellgrenze liegt unabhängig von der gewählten Brenn- weite bei 45 cm. Der optische Aufbau beinhaltet ein LD-Glaselement sowie asphärische Linsen, wodurch optische Abbildungsfehler auf ein Minimum reduziert werden.

www.tamron.eu

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