Enthält Affiliate-Links [Was ist das?]
Test

Sigma 10–18mm F2.8 DC DN im Test: leicht und kompakt

Mit dem Sigma 10–18mm F2.8 DC DN | Contemporary stellt der Premiumhersteller ein lichtstarkes Weitwinkelzoom für X-, E- und L-Mount vor. Wir haben die Optik an einer Fujifilm X-T5 für Sie getestet.

Sigma 10–18mm F2.8 DC DN | Contemporary im Test

Pro & Kontra 

+ erstklassige Auflösung
+ kompaktes Design
+ schneller Autofokus
- keine Einstellmöglichkeiten am Objektiv

Bewertung

  • Auflösung (45 %): 100,0 %
  • Objektivgüte (30 %): 93,6 %
  • Ausstattung (15 %): 61,3 %
  • Autofokus (10 %): 97,3 %
  • Gesamtbewertung: SUPER, 92,0 %

Leicht, kompakt und dennoch extrem lichtstark: Sigmas neues Ultraweitwinkel-Zoomobjektiv für X-, E- und L-Mount ist mit einem Gewicht von nur 260 Gramm und einer Baulänge von gerade einmal 6,2 cm das weltweit kleinste und leichteste Objektiv für APS-C-Kameras seiner Art. Umgerechnet auf das Kleinbild beträgt die Brennweite 15 bis 27 mm.

Damit ist es für viele Anwendungsszenarien bestens geeignet, sei es für Landschaftsaufnahmen, als kompaktes Reiseobjektiv oder für Videoproduktionen. So ist der Brennweitenbereich auch für all jene attraktiv, die sich selbst filmen und dabei noch möglichst viel von der Umgebung einfangen möchten. Dank seiner geringen Naheinstellgrenze von 11,6 cm und dem maximalen Abbildungsmaßstab von 1:4 lässt es sich auch für Nahaufnahmen im Großformat nutzen.

Mit 699 Euro hat Sigma die unverbindliche Preisempfehlung des Objektivs erfreulich niedrig angesetzt. Das schon etwas ältere XF8–16mm von Fujinon mit identischer Lichtstärke kostet am Markt immer noch 1599 Euro – ist also um ein Vielfaches teurer. Und zudem auch längst nicht so kompakt.

Doch zurück zur neuen Alternative von Sigma: Das Objektiv aus der hochwertigen Contemporary-Modelllinie bringt einen Anschluss mit Gummilippe mit, der das Eindringen von Staub und Wasser verhindern soll. Ausgeliefert wird die Optik mit einer aufsteckbaren, tulpenförmigen Gegenlichtblende sowie einem Front- und Rückdeckel.

Im Testlabor

Vergleichsweise schlechte Noten kassierte das Objektiv im Test nur in der Kategorie „Ausstattung“. Die ist beim Sigma 10–18mm F2.8 DC DN nämlich spartanisch. Knöpfe und Schalter sucht man bei der kompakten Neuvorstellung nämlich vergeblich.

Doch mit diesem Manko lässt sich in der Praxis problemlos leben, denn alle Einstellungen lassen sich natürlich auch über die Kamera vornehmen. Zudem liefert das Sigma-Ultraweitwinkelzoom in allen anderen Kategorien sehr zuverlässig ab.

Die Auflösung ist herausragend und auch die Objektivgüte sowie der Autofokus verdienen sich Top-Noten. Für alle mit APS-C-Kameras mit passendem Anschluss gibt es somit eine klare Kaufempfehlung.

Sigma 10–18mm F2.8 DC DN | Contemporary Alternative: Fujinon XF8–16mm F2,8 R LM WR

Ein vergleichbares Objektiv findet sich im Portfolio von Fujifilm in Form des Fujinon XF8–16mm F2,8 R LM WR. Das ist jedoch mit einem Preis von aktuell 1599 Euro mehr als doppelt so teuer.

Testurteil: 93,7 %

Lesetipp

Nikon Z 8 im Test: fast identisch zur Z 9

Lange haben viele Fotografinnen und Fotografen auf sie gewartet und nun ist sie endlich da: die Nikon Z 8. Die Kamera, die laut Hersteller... mehr

Mehr zum Thema