24 Megapixel mit Ambition

Nikon D5200

20.02.2013, 12:31 Uhr

Nikon D5200 | Fast zwei Jahre mussten wir auf den Nachfolger der erfolgreichen D5100 warten, nun ist er da. Bringt Nikon mit aufgebohrter Auflösung und neu konzipiertem Sensor den nächsten Bestseller? Wir machen den Test.

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Nikon bleibt dem im vergangenen Jahr eingeschlagenen Weg zum hochauflösenden Sensor treu. Nach der D800 (FX 36 MP), der D600 (FX 24 MP) und der D3200 (24 MP) setzt auch das jüngste Modell auf Pixel satt. Gegenüber der verkaufsstarken D5100 (16 MP) steigt die Auflösung auf 24 MP an. Im Sortiment reiht sich die in drei Farben verfügbare DSLR im gehobenen Einsteiger-Segment ein. Nikon intern markiert sie das Top-Modell der Einsteigerklasse. Unter ihr positioniert sich die D3200 (Test in DPH 07/12), oberhalb die bereits 2010 eingeführte D7000.

Besser als Canon?

Außerhalb muss es die neue DSLR mit starker Konkurrenz aufnehmen. Allen voran die Erzrivalin EOS 650D (Test in DPH 10/12) und Sonys SLTA57 (Test in DPH 08/12). Die Modelle belegen aktuell die Plätze 2 und 1 der DigitalPHOTO-Bestenliste. Ob die D5200 einen Mitbewerber vom Podest stürzt, haben wir für Sie getestet. Um Ihnen die Entscheidung zu erleichtern, lassen wir die Neue gegen ihre möglichen Alternativen antreten. Bindeglied beider Modelle ist der fast identische 24-MP-Bildsensor im Nikon APS-C-Format DX, der sowohl bei der D3200 als auch bei der D5200 zum Einsatz kommt. Das Überraschende: Obwohl bei der neuen DSLR ein überarbeiteter Bildchip zum Einsatz kommt, kann die D5200 dies nicht zu ihren Gunsten ausspielen, wie unser Test im Labor zeigt. Gegenüber der Einsteiger-DSLR D3200 bringt der 24-MPSensor der D5200 weniger Details hervor. Bei ISO 100 löst sie 1599 Linienpaare unseres Siemensstern-Testcharts auf, die D3200 immerhin 1683 Linienpaare. 80 % Auflösung der D5200 stehen 84 % der preisgünstigeren D3200 gegenüber. Von Vorteil dafür das Rauschverhalten der D5200. Dank besserer Signalverarbeitung stört das Rauschen die visuelle Qualität der Fotos erst ab ISO 3200. Die D3200 lässt sich bis ISO 1600 rauschfrei nutzen. Unter dem Strich macht somit die D5200 die qualitativ besseren Bilder. Insbesondere der größere Dynamikumfang gefällt uns.

Lesen Sie den vollständigen Test mit weiteren Bildern und Ergebnissen aus unserem Testlabor in der aktuellen Ausgabe der DigitalPHOTO.