Test

Die neue C-Klasse

Sigma bringt mit dem neuen 17-70mm die erste Linse der Contemporary-Reihe auf den Markt. Ob sich das Allrounder-Objektiv so superb schlägt wie das bereits getestete Sigma Art, zeigt der Test aus unserer aktuellen Ausgabe der DigitalPHOTO 8/2013.

Der neue „Zeitgenosse“ (engl. contemporary), so nennt Sigma sein neues Zoomobjektiv für APS-C-Kameras. Dort deckt die kompakte Linse einen Brennweitenbereich von 25,5-105 mm (äquivalent zu 35 mm KB) ab und hält dabei eine konstant gute Auflösung aufrecht. Schon bei Offenblende von 17 mm sind die Randabschattungen kaum zu bemerken. Beim Fotografieren im Weitwinkelbereich ist zu beachten, dass die Randbereiche aber an Auflösung und somit an Brillanz verlieren. Der Bildstabilisator leistet gute Arbeit. In unserem Test waren sogar scharfe Aufnahmen mit bis zu einer Verschlusszeit von 1/13 s möglich. Auch der Autofokus arbeitet dank Ultraschall-Motor (HSM) zügig und vor allem leise. Wer lieber manuell fokussieren möchte, kann dies natürlich auch tun – und zwar sehr präzise. Das MF-Einstellrad ist schön leichtgängig und lässt sich gut bedienen. Beim Test ist uns außerdem aufgefallen, dass die Regler für die Fokuswahl und den Bildstabilisator gut zu erreichen sind. Trotz des stolzen Gewichts von 443 Gramm ist das kompakte Sigma leichter als sein Vorgänger mit 538 Gramm aus dem Jahr 2010. Auch die Haptik wurde am neuen Modell nochmals überarbeitet und ist jetzt auf einem soliden Level. Dafür hat Sigma sein Standardzoom aber auch in die Länge gezogen: Statt der 82 mm des Vorgängers ist das neue Modell um fast 7 cm auf 88,9 mm gewachsen.

Hochwertig verarbeitet

Das Sigma überzeugt, nicht zuletzt wegen des sehr gut verarbeiteten Messing-Bajonetts. Mit Blick auf das Objektiv fällt auf, dass Sigma seine Linsen der Contemporary-Serie mit einem kleinen, aber gut sichtbaren „C“ ausstattet. Ein schönes Detail. Sigma hat ganze Arbeit geleistet und mit dem 17-70mm ein erstklassiges Objektiv entwickelt, das satte 90% bringt. Sehr gut!

Diesen und weitere Tests finden Sie in der aktuellen Ausgabe der DigitalPHOTO 8/2013.

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