Systemkamera mit Wi-Fi, NFC, 3G und LTE

Test: Samsung Galaxy NX

28.10.2013, 12:12 Uhr

Wi-Fi, NFC, 3G und LTE: Samsung kombiniert in der neuen Galaxy NX die Bildqualität seiner NX -Kamerareihe mit der Konnektivität seiner Galaxy-Smartphones. Mit Erfolg? Im Test aus der aktuellen DigitalPHOTO haben wir die Kamera in Sachen Bedienung, Vernetztheit und Bildqualität getestet.

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Bewertung

  • Bildqualität: (40%) 94,11 %%
  • Ausstattung: (25%) 82,90 %%
  • Handling: (35%) 94,04 %%
91%Sehr gut

Pro & Kontra

  • Rauscharme und detailreiche Aufnahmen bis zu Empfindlichkeiten von ISO 800
  • Android-Betriebssystem
  • Dank Wi-Fi, NFC, 3G und LTE können die Fotos schnell und drahtlos geteilt werden.
  • Großzügiges 4,8-Zoll-Display
  • Speicher 16GB (ca. 8 GB Betriebssystem)
  • Ein-/Umschaltzeit in den Kameramodus

 

Spiegellose Systemkamera und Smartphone in einem Gerät

Mit der Galaxy NX verschmilzt Samsung eine spiegellose Systemkamera mit dem, von Smartphone bekannten, Android-Betriebssystem. Damit wird es möglich, nicht nur qualitativ hochwertige Fotos aufzunehmen, sondern diese gleichzeitig zu überarbeiten und drahtlos über soziale Netzwerke wie Facebook oder Instagram zu teilen. Im wahrsten Sinne großartig ist das Display. Sage und schreibe 4,8 Zoll miss der Touch-Bildschirm.

Touchscreen: Volle Bildkontrolle – verzögerte Umschaltzeit.

Die Samsung Galaxy GX ist ein wahren Kommunikations-Allrounder In Kombination mit dem Android-Betriebssystem und dem 4,8 Zoll Touch-Display lassen sich Verbindungen und Accounts – wie vom Smartphone gewohnt – per Fingerklick einrichten. Der Daten-Transfer erfolgt mittels WLAN, LTE, UMTS oder Bluetooth. 

So einfach sich die fingergesteuerte Bedienung des gut auflösenden Monitors gestaltet, der Kamerahandhabe erweist sie sich anfangs als recht gewöhnungsbedürftig. Als Fotografin ist man einfach Knöpfe und Schalter gewöhnt. Durch einen Fingertipp auf die Kamera-App oder einen beherzten Druck auf den Auslöser verwandelt sich die Galaxy NX in das, was sie ist – eine Kamera. Allerdings braucht es etwa zwei Sekunden vom Home-Menü zur Aufnahme. Neben einem Wahlrad, über das sich der Aufnahmemodus sowie die Blende und Belichtungszeit regeln lässt, finden sich alle anderen Einstellungen im Menü. Um trotzdem flink zu agieren, bietet es sich daher an, die iFunction des mitgelieferten Kit-Objektivs zu nutzen. über diese lassen sich weitere Bildparameter schneller als im Menü ändern. Dass die Galaxy NX eine waschechte Kamera ist, beweist sie im Testlabor. Die Systemkamera liefert bis ISO 800 hoch aufgelöste und rauscharme Ergebnisse und liegt bei der Bildqualität etwas über der androidlosen Schwester NX300. Die Fusion ist erfolgsversprechend. Wäre da nicht der Preis. Rund 1.500 Euro muss für die Weltneuheit auf den Tisch gelegt werden.

Fazit:

Systemkamera und Andorid-Smartphone in einem Gerät – das gab es noch nie. Die Samsung Galaxy NX bietet hohe Bildqualität in Kombination mit extrem schnellen Daten-Transfer. Das große Touch-Display ist bietet volle Bildkontrolle, allerdings dauert die Umstellung in den Kameramodus etwas. Die Galaxy ist eine sehr gute Kamera – allerdings ist ihr Preis abschreckend hoch.  

Technische Daten

  • Kamera: Sasung Galaxy NX
  • Typ: Systemkamera
  • Preis (UVP): 1.499 €/
  • Zielgruppe: Fortgeschrittene & Profis
  • Sensor: CMOS (23,5 x 15,7 mm) fis
  • Auflösung (max): 5472 x 3648 - 20,3 MP
  • Empfindlichkeit: ISO 100-25.600
  • Sucher: elektronisch - 1.440.000 Bildpunkte
  • Monitor: 4,8'' - HD 1280 x 720/Touch LCD
  • Größe (B x H x T): 137 x 101 x 26 mm
  • Gewicht: 408 g