DX-Flaggschiff mit 24-MP-Sensor

Nikon D7100

22.02.2013, 21:48 Uhr

Nikon D7100 mit Handgriff MB-D15.

Foto: Hersteller

Die Spiegelreflexkamera auf die Nikon-Fans und Fotoamateure sehnsüchtig gewartet haben, ist endlich da: Mit der D7100 hat Nikon jetzt das neue Flaggschiff innerhalb seiner digitalen Spiegelreflexkameras mit Bildsensor im DX-Format vorgestellt. Das Nachfolgemodell der erfolgreichen D7000 verfügt über eine Top-Ausstattung und ist dabei nochmals leichter und kompakter geworden. Neu ist vor allem der Sensor. Er löst jetzt 24 Millionen Pixel auf und verzichtet auf einen optischen Tiefpassfilter. Ohne das Testergebnis vorweg nehmen zu wollen: Diese Kamera setzt schon jetzt neue Maßstäbe in ihrer Klasse.

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Wie bei ihrer Vorgängerin ist das Gehäuse der D7100 sehr robust, und mit 675 Gramm sogar noch etwas leichter geworden. Damit erfüllt die DSLR die Wünsche vieler ambitionierter Hobbyfotografen. Ihre Funktionen können sich dabei durchaus mit einer professionellen DSLR messen lassen und sind der inzwischen schon über drei Jahre alten D300s in einigen Bereichen deutlich überlegen.

Der CMOS-Bildsensor im DX-Format bietet dank der extrem hohen Auflösung von 24 Megapixeln einen enormen Detailreichtum. Da bei der Kamera der optische Tiefpassfilter vor dem Sensor weggelassen wurde (wie beim Vollformat-Modell D800E), dürfte die D7100 extrem scharfe Bilder liefern. Generell steigt ohne Tiefpassfilter die Anfälligkeit für Moireés, doch tritt dieser Effekt in der praktisch nur sehr selten in Erscheinung. Der Bildprozessor EXPEED 3 der Kamera sorgt für ultraschnelle Bedienung, sehr gute Farbwiedergabe und eine bessere Rauschunterdrückung.

Als profitauglich dürfte sich im anstehenden DigitalPHOTO-Test auch das AF-System erweisen. Es nutzt laut Nikon dieselben Algorithmen wie das Nikon Profi-Flaggschiff D4. Insgesamt 51 Fokusmessfelder mit 15 Kreuzsensoren in der Bildmitte sollen für eine „überzeugende Präzision und sichere Motiverfassung“. Der Autofokusbetrieb ist den Angaben zufolge bis zu einer effektiven Lichtstärke von 1:8 möglich. Eine Neuerung in dieser DSLR-Klasse, die vor allem beim Einsatz von lichtschluckenden Telekonvertern zum Tragen kommt. Der Autofokus mit Phasenerkennung besitzt eine Empfindlichkeit, die bis zu -2 LW entspricht, und somit selbst bei Motivsituationen in geringstem Restlicht automatisch scharfstellt. Zum Vergleich: Die D7000 besaß eine Empfindlichkeit von bis zu -1 LW.

Die ISO-Empfindlichkeit (100-6400, erweiterbar bis auf 25.600) entspricht der des Vorgängermodells. Gleich geblieben ist zudem die schnelle Serienaufnahmen mit bis zu 6 Bildern pro Sekunde. durchgeführt werden. Der Verschlussmechanismus wurde auf 150.000 Auslösungen ausgelegt und hat diese Leistungsfähigkeit laut Nikon in Testläufen des Herstellers bewiesen.

Mit der neuen ”1,3-fach-Bildfeldoption“ eröffnet die D7100 neue Möglichkeiten zusätzlich zum DX-Format. Mit der Einstellung wird der aktive Sensorbereich verkleinert, wodurch sich ein 1,3-facher Teleeffekt ergibt. In der Praxis ist dies allerdings nicht mehr als ein technischer Trick, denn in dieser Bildfeldoption liefert die D7100 nur noch eine effektive Auflösung von 15,4 MP. Ein vergleichbarer Effekt lässt sich durch eine Ausschnittsvergößerung am Computer erzielen.

Neu sind zudem die erweiterten Videofunktionen. Mit der Bildfeldoption 1,3x können Aufnahmen in Full-HD (1920 x 1080) bei Bildraten von bis zu 60i/50i gemacht werden und mit 30p/25p/24p im DX-Format. Praktisch: Beim Blick durch den Sucher ist auch der Bereich um den aktiven Bildausschnitt herum zu sehen. So lassen sich vor allem bewegte Objekte sehr gut verfolgen. Darüber hinaus bieten die zwei Speicherkartenfächer viel Flexibilität beim Aufnehmen und Speichern der Bilder: Wenn die erste Karte voll ist, kann problemlos auf die zweite zurückgegriffen werden. Fotos und Filme können aber auch jeweils getrennt voneinander auf einer der beiden Karten gespeichert werden.

Die Nikon D7100 bietet einen hervorragenden optischen Sucher mit nahezu 100 %iger Bildfeldabdeckung und 0,94-facher Vergrößerung. Der brillante 8-cm-LCD-Monitor (3,1 Zoll) mit großem Betrachtungswinkel und ca. 1,229 Millionen Bildpunkten (RGBW).

Wie alle neueren Nikon-DSLR verfügt die D7100 über die Möglichkeit, Bilder kabellos zu versenden. Der optional erhältiche Funkadapter WU-1a (ca. 50 Euro) bietet die Möglichkeit, Bilder von der Nikon D7100 auf ein Smartphone oder Tablet-PC mit iOSTM oder AndroidTM* zu übertragen und auf sozialen Netzwerken oder Foto-Sharing-Seiten zu veröffentlichen.

Die Nikon D7100 ist voraussichtlich ab Mitte März 2013 im Handel erhältlich und soll 1.179 Euro (UVP) kosten. Das Kit mit dem AF-S DX NIKKOR 18-105 mm 1:3,5-5,6G ED VR kostet 1.399 Euro.

Nikon D7100: Die wichtigsten Funktionen

• CMOS-Bildsensor im DX-Format mit 24,1 Megapixel: Ohne optischen Tiefpassfilter für äußerste Bildschärfe noch in den feinsten Details.
• Bildprozessor EXPEED 3: Für ultraschnelle Bedienung, lebendige Farbwiedergabe und verbesserte Rauschunterdrückung.
• ISO-Empfindlichkeit 100 bis 6400, erweiterbar auf 25.600: Für außergewöhnliche Leistung bei schwachem Licht.
• Professionelles AF-System: Mit 51 Fokusmessfeldern, von denen 15 zentral angeordnete Kreuzsensoren sind, für einen schnellen und präzisen Autofokusbetrieb.
• Serienaufnahmen mit 6 Bilder/s: Für schnelle Bildserien bzw. zur Erfassung des entscheidenden Moments
• Bildfeldoption 1,3x zur Erweiterung der Möglichkeiten des DX-Formats: Mit zusätzlichem Teleeffekt, höherer Serienbildrate (bis zu 7 Bilder/s) und besonders großer AF-Bildfeldabdeckung.
• 2.016-Pixel-RGB-Belichtungsmesssensor mit Motiverkennung: Präzise Belichtungsmessung für exakte Belichtungsergebnisse, Optimierung von Belichtungsautomatik,
Autofokusmessfeldsteuerung und automatischem Weißabgleich für höchste Genauigkeit.
• Full-HD-Film: 1080p bis zu 60i/50i und 30p/25p/24p für hochwertige Filmaufnahmen.
• Brillanter, großer Sucher: Mit ca. 100 % Bildfeldabdeckung und 0,94-facher Vergrößerung.
• Farbintensiver LCD-Monitor: 8 cm Bilddiagonale, großer Betrachtungswinkel und hoher Auflösung und Brillanz mit ca. 1.229.000 Bildpunkten.
• Besonders handlich: Leistungsstarke Funktionen in einem kompakten Gehäuse von nur 675 g.
• Robustes Gehäuse mit Abdeckungen aus Magnesiumlegierung: Gegen Staub, Wettereinflüsse und Spritzwasser geschützt.
• Zwei SD-Speicherkartenfächer: Ermöglicht Reserve- und Sicherungsaufzeichnungen sowie das getrennte Speichern von RAW- und JPEG-Bildern.
• Gut zugängliche Komfortfunktionen: »i«-Taste mit verbesserter Funktionalität für schnelle Einstellungsänderungen und Spot-Weißabgleich für präzise Farbreproduktion bei Live-View-Fotografie.
• Active D-Lighting: Verbessert die Detailzeichnung in den Lichtern (hellen Partien) und Schatten (dunklen Partien) und sorgt so für ausgewogen Kontrastdarstellung im Bild.
• HDR (High Dynamic Range): Kombiniert bei einem einzige Druck auf den Auslöser zwei Belichtungen zu einem Bild mit besonders feinen Details auch bei Motiven mit besonders hohen Kontrasten.
• Modus »Effekte«: Ermöglicht die Anwendung von Effekten auf Bilder und Filme im Live-View.
• Kabellose Anbindung*: Kompatibilität zu Funkadapter für mobile Geräte WU-1a
• NIKKOR-Objektive: Mit den renommierten NIKKOR-Objektiven können die 24,1 Megapixel der Kamera voll ausgenutzt werden, um außergewöhnliche Bilder aufzunehmen. Volle AF-Kompatibilität auch zu AF-NIKKOR-Objektiven ohne eigenen AF-Motor.
• Fernbetrieb: Ermöglicht die Fernsteuerung der wichtigsten Kamerafunktionen mit den optional erhältlichen Funkfernsteuerungen WR-R10 und WR-1 (neu) (Empfänger/Sender) und WR-T10 (Sender).

also ich habe die d7100 aktuell in gebrauch und meine ersten eindrücke sind sehr positiv (bisher eine d80 in verwendung) - natürlich sollte man sich immer fragen was man selbst will und braucht (da diese fragen von einem händler selten gestell werden...). ob man 24MP benötigt ist natürlich auch eine berechtigte frage - aber sind wir uns ehrlich - wenn man aktuell eine neue kamera sucht kommt man ohnehin fast nicht mehr daran vorbei wenn man eine "neue" haben möchte... trotzdem bin ich auch der meineung dass man deshalb nicht wirklich alle zwei jahre zu einem neuen body greifen muss um "bessere" bilder zu machen...
hier meine entscheidungskritierien (und ich bin FÜR MICH damit richtig gelegen im nachhinein betrachtet)
zur auswahl stand d7000, d7100, d600, d800... - im vergleich zur d800 war für mich schlussendlich nicht FX oder DX oder "profi" vs "consumer" ausschlaggebend, sondern mir sagten folgende punkte einfach mehr zu:
bedienung (inkl. U1, U2 dreher). da ich auch dx-objektive habe muss ich sagen, dass ich mit dem sucher der d800 in kombi mit diesen nicht wirklich klar kam. sie lag einfach viel besser in meiner hand, etc. -> ich möchte damit nur sagen, dass es nicht immer auf die rein technischen daten ankommt (die z.t. ohnehin nicht mehr real mit dem auge zu überprüfen sind, sondern reine labor-sache sind...)! - ich werde nie gute fotos mit einer profi-kamera machen, die mir nicht wirklich gut in der hand liegt...
ps: mir sind bedienung, einstellmöglichkeiten und "allround-talent" (landschaft, sport, etc.) der kamera sehr wichtig, da ich weniger (kaum) am pc nacharbeite, sondern bilder im moment so machen möchte wie ich diese dann auch später betrachten will...

Was gibt es hier nur für schwachsinnige Kommentare - von Leuten die vermutlich kaum mit einer SLR richtig umgehen können, bzw die Grundbegriffe der digitalen Fotografie nicht verstehen/kennen.

Man, was sind das hier sinnfreie, und inhaltlich magerer Kommentare !!!! Hört Ihr euch eigentlich selber gerne reden?

Entweder man hat´s, oder man hat´s nicht, und damit meine ich nicht das Geld, sich ´ne FX zukaufen, sondern das Feeling, die Intuition, gute Bilder auch mit einer DX entstehen zu lassen Ich benutze die D7000, doch ich habe Bilder von der D3000 gesehen, die sicherlich sybjektiv doch besser waren, als jene von den großen FX-Flagschiffen. Ein Vorschreiber erwähnte, dies ist ein Werkzeug, sehe ich genauso. Aber warum nicht die D7100, wenn man´s hat, jetzt geldlich gesehen?

Ich bin der Meinung ein professioneller Photograph kann mit jeder Spiegelreflexkamera arbeiten.
Schliesslich fotografiere ich seit 2007 mit solchen DX oder wie bei Canon APS-C Sensoren..
Da mehrheitlich Eventsfotos sind, brauche ich schnelle, leichte und professionelle Ausstattung.
Eine Nikon D4 oder Canon EOS 5D Mark 3 wäre wegen des Gewichtes unpraktisch.
Wenn ich vergleiche meine jetzige Nikon D5100 und Canon EOS 50D.. da hat Nikon mir bessere Bilder
mit der gleichen Arbeitsweise beschert. Knackig scharf, es kommt auf den Photographen an.
Für mich ist eine Kamera ein Werkzeug. Nicht mehr und nicht weniger.

jetzt hab' ich's. Mit DX-Format redet man mal wieder um den heißen Brei. Ist kein Vollformat und damit uninteressant. Nein Danke!

was heißt hier "DX-Format"? Was sollen immer diese einfallslosen dufte- trendy- angesagt- Sprüche? Ist das Vollformat oder oder? Ja was denn??? Drückt Euch verständlich aus, ist ja schließlich nicht verboten! Ist ja sonst 'ne ganz nette Kamera, O.K..........

Die D7100 ist NICHT - wie im Text geschrieben - kompakter geworden, im Gegenteil: sie ist breiter und höher als die D7000...um das zu wissen, hätte ein einfacher, kurzer Blick in die Spezifikationen genügt.
Ferner liegt die Serienbildgeschwindigkeit bei 5 b/s - die im Text genannten 6 b/s schafft die D7100 nur im jpeg-Modus oder bei reduzierter Farbtiefe (!) im raw-Modus (und das kann ja wohl kaum als Vergleich zu anderen Kameras dienen). Auch dies ist ganz einfach in den Spezifikationen auf der Herstellerseite nachzulesen.

Es kommt immer was neues :-P

Und in 2 Jahren kommt wieder eine "Neue" mit 35 Mio Pixel und und und

24 Millionen Megapixel ist vllt. etwas übertrieben. Für was mag mega wohl stehen?