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Kompaktes Kraftpaket: Die Nikon D500 kommt

Nikon beließ es bei der Consumer Electronic Show in Las Vegas nicht bei einer Kamera. Zukünftig gibt es auch im APS-C-Bereich ein neues Spitzenmodell von Nikon. Der Hersteller stellte auf der Technik-Messe in Las Vegas die D500 vor, eine DSLR mit DX-Format-Sensor. Sie soll das Leistungsvermögen einer FX-Format-DSLR in einem handlichen Gehäuse bieten.

 

 

Die News von der CES reißen nicht ab. Neben dem neuen Vollformat-Flaggschiff D5 präsentierte Nikon außerdem die kompakte D500. Sie soll mit dem DX-Format in handlicher Hülle an die Leistungsfähigkeit der D5 heranreichen. So hat auch die D500 ein 153-Messfeld-Autofokussystem und 99 Kreuzsensoren, die präzise Bilder selbst bei Geschwindigkeiten bis zu 10 Bildern pro Sekunde und einer Serienlänge von bis zu 200 JPEG-Aufnahmen bzw. Fotos im RAW-Format (14 Bit, verlustfrei komprimiert) unterstützen soll. Der laut Herstellerangaben derzeit größte Sucher-Sehwinkel von ca. 30,9° soll das Verfolgen von Objekten in Bewegung besser möglich machen.

Ein weiteres Feature der D500 ist das Bildformat, das Objektiven mit etwa 1,5 mal längerer Brennweite (35mm-Format-Äquivalent) entspricht. Dies ermöglicht Teleaufnahmen mit kleineren Objektiven und kürzerer Brennweite bei einer Leistung, die der großen Schwester D5 nahe kommen soll. Mit der D500 richtet sich Nikon auch wieder an Videoenthusiasten: die Kamera kann 4K UHD-Videos bis zu 30 Minuten Länge aufnehmen. Bei Full-HD und HD-Videos soll der digitale Bildstabilisator Wackeln bei Freihandaufnahmen verringern

Kleine Kamera, große Leistung

Auch die kleine Schwester der D5 will mit einem großen Empfindlichkeitsbereich punkten. Der Bildverarbeitungs-Engine EXPEED 5 der D500 ist auch in der D5 verbaut. Die Zahlen steigen auch hier in schwindelerregende Höhen: Von  Lo 1, was ISO 50 entspricht, bis Hi 5 - entsprechend ISO 1.640.000. Außerdem bietet sie einen hochauflösenden Touchscreen-Monitor und als erste Nikon-Kamera eine dauerhafte Funkverbindung via Bluetooth Low Energy  für den Austausch mit der neuen SnapBridge-App an. Mit einem zusätzlich erhältichen WLAN-Adapter sind drahtlose Verbindungen in Netzwerke möglich. Hier kann die Kamera sogar als WLAN-Bassistation dienen.
"Unsere Neuentwicklung hatte das vorrangige Ziel, die Performance der FX-Format-Kameras in die kompakte D500 zu packen, um dem Verlangen unserer Kunden einschließlich professioneller Fotografen nach überlegener Bildverarbeitungstechnologie gerecht zu werden", erläutert Tadashi Nakayama, Corporate Vice President, Sector Manager of Marketing Sector, Imaging Business Unit, Nikon.

Was die D500 mit der D5 definitiv nicht gemeinsam hat, ist ihr Preis: In den USA wird die Nikon D500 voraussichtlich ab März 2016 für knapp 2000 Dollar erhältlich sein (derzeit rund 1860 Euro). Der genaue Preis für den deutschen Markt wurde noch nicht bekannt gegeben.

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