Ausstellung der Woche

Deutsche Börse Photography Prize 2012

16.11.2012, 15:12 Uhr

Yakubu Al Hasan, Agbogbloshie Market, Accra, Ghana

© Pieter Hugo Courtesy of Stevenson Gallery, Cape Town and Yossi Milo Gallery, New York © Pieter Hugo Courtesy of Stevenson

In Berlin werden derzeit die vier nominierten zeitgenössischen Fotografen für den renommierten Deutsche Börse Photography Prize 2012 gezeigt, einem der höchstdotierten Fotopreise der Welt.

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1996 ins Leben gerufen und seit 2005 unter dem Titel Deutsche Börse Photography Prize bekannt, wird der mit 30.000 Pfund dotierte Preis jährlich an einen herausragenden zeitgenössischen Fotografen vergeben. Die Auswahl darüber, welcher Fotograf überhaupt in den erlesenen Kreis der Nominierten gewählt wird, entscheidet eine Jury von über hundert internationalen Fotoexperten. In diesem Jahr wurde der Südafrikaner Pieter Hugo, die Japanerin Rino Kawauchi, der Brite John Stezaker und der Amerikaner Christopher Williams nominiert.
Entscheidet für eine Nominierung ist eine bedeutende Ausstellung oder Publikation aus dem Vorjahr. So wurde Pieter Hugo für seinen bewegenden Bildband „Permanent Error“ vorgeschlagen. Darin zeigt er Porträts von Afrikanern, die ihren Lebensunterhalt damit verdienen Technologieabfälle auf Müllkippen zu sortieren. Auch Rinko Kawauchi wurde aufgrund einer Buch-Publikation nominiert. Ihre poetischen Traumbilder erschienen unter dem Titel „Illuminance“.
John Stezaker dagegen arbeitet mit gefundenen Bildern, die er zu amüsanten Collagen verarbeitet. Der 63jährige Brite zeigte seine Fotoarbeiten 2011 in der Londoner Whitechapel Gallery. Christopher Williams dagegen wurde für seine Ausstellung Kapitalistischer Realismus im Haus der Kunst der Stadt České Budějovice (Budweis), Tschechische Republik nominiert.

Berlin | Bis 13. Januar 2013
www.co-berlin.info